
Im Oktober 2003 ging es los.
Da sind wir in Amsterdam gewesen.
Mit dem Auto... Eigentlich sollten wir
an dem Tag auch wieder zurück fahren,
aber Albrecht musste so lange auf dem Schiff
arbeiten, dass wir doch übernachten mussten.

Im
Januar 2004 wurde es dann richtig interessant.
Wir
sind 2 Tage auf die Azoren geflogen, nach Ponta
del
Garda auf der Hauptinsel San Miguel.
Beinahe
wäre ich unterwegs verloren gegangen.
Der
Koffer mit mir sollte in Lissabon automatisch weiter
verladen
werden, aber statt dessen bin ich auf dem
Gepäckband
gelandet. Nur durch Zufall hat Albrecht
mich
dort entdeckt und mir geholfen den richtigen
Weiterflug
noch zu bekommen.
Dies war unser Hotel. Wir haben
ganz oben links
gewohnt
und hatten einen tollen Blick auf die Stadt
und den Hafen.
Leider hat
Albrecht kein Bild von mir
gemacht. Das
Schiff kam so ungünstig,
dass er die
ganze Nacht arbeiten
musste.
Dafür konnten
wir aber am nächsten
Tag noch einen
Spaziergang in die
Stadt machen.
Das war klasse !

![]()
Im März
2004 waren wir eine ganze Woche
in St. Johns, Neufundland. Das ist
an der
Ostküste von Kanada. Na ja, es war noch
ganz schön kalt, aber ich hatte ein super
Hotel mit Blick über den Hafen. Wir sind
abends viel unterwegs gewesen, zum
Einkaufen, Bummeln oder Spazieren gehen.
Dies war unser Hotel, und genau oben auf der
Ecke haben wir gewohnt.


Bis
Albrecht abends
zu
mir kam, habe ich
immer
viel geschlafen.
Die
Zeitumstellung,
na
ihr wisst schon...
Das war der Blick aus dem Fenster. Nach rechts zum Hafen,
und nach links zur
Hafeneinfahrt und auf die Berge. Ganz hinten oben ist ein
Aussichtspunkt. Zu dem
sind wir einmal gelaufen. Aber das ist ganz schön weit, bei
so kaltem Wind !


Die Stadt ist total schön, mit vielen kleinen Fischerhütten
und Holzhäusern.

Den Sommer über war Albrecht nur noch für Tagesreisen unterwegs,
aber im
November 2004 ging es wieder los.
Wir sind für zwei Tage in Genua gewesen.


Vom Hotel aus konnten wir den Hafen
sehen, nur zur Stadtmitte waren es
ca. 5 Km zu laufen. Als wir dann abends
zurück wollten haben wir ein Taxi
genommen.
Aber tolle Nikolausgeschenke haben die
Italiener. Wir haben soviel mitgebracht,
dass der Koffer fast geplatzt ist.
Im Januar 2005 ist Albrecht mit der ganzen Firma zum
Skifahren nach Kapuhn in Österreich
gefahren. Und stellt euch vor, es ist etwas ganz Schlimmes
passiert...
Vor lauter Aufregung hat er mich in Waldenau vergessen !
Einfach sitzen gelassen !
Aber ich habe dann einfach so lange mit unseren neuen
Meerschweinchen-Kindern gespielt.
Aber Ende Januar 2005 kam wieder eine große Reise.
Wir waren ein Wochenende und zwei Tage in Vancouver an der
Ostküste Kanadas.
Das war ein Wochenende ! Wir haben uns die ganze Stadt
angesehen,

und
sind noch in die Berge gefahren,

und eine
riesige Hängebrücke haben die
da, über einen
Canyon, äh, das sah aus wie
eine tiefe
Schlucht. Oh, das war spannend.
Fast wäre ich
runter gefallen.

Nur
der Flug war ganz schön lange. Aber als
Engländer
gewöhnt man sich an alles !

Ende März 2005 war ich wieder mit.
Nicht weit weg, aber eine kleine Schiffsreise !
2 Tage !
Es war die Werftprobefahrt der M/S „Sandnes“,
NB 1219 von Sietas für die Reederei Dahl
(Hab ich das nicht gut auswendig gelernt ?).
Ganz schön spannend, mit wie vielen Geräten,
Hebeln und Knöpfen so ein Schiff gesteuert
wird.

Albrecht musste eine „Black Box“ einstellen,
so eine, wie auch Flugzeuge sie haben, und
dafür an alle Hebel ran.
Mit einem 160 m langen Schiff durch das
Este-Sperrwerk zu fahren ist aber nicht leicht !
Es ging auch nicht ganz ohne Schrammen.
Albrecht
musste bis spät in die
Nacht
arbeiten, und am nächsten
Morgen
auch wieder.
Als
mir in der Kammer zu lang-
weilig
wurde, bin ich an Deck
gegangen.
Aber es waren
unheimlich viele Leute
da, jeder
musste
noch irgendwas einstellen
oder
hinbekommen, da bin ich
lieber
wieder zurück.

Aber am Abend gab es einen tollen Sonnenuntergang, kurz
hinter Helgoland.

Am nächsten Morgen war dicker
Nebel. Man konnte
noch nicht mal Cuxhaven sehen,
als wir vorbei gefahren sind.
Aber ab Glückstatt schien wieder
die Sonne. Vorbei an
Wittenbergen und Blankenese ging
es bis zur Norderwerft,
und da gleich ins Dock, weil das
Schiff noch mal von unten
gemalt werden sollte.
Wir
mussten noch ziemlich lange warten, bis endlich so eine
Platte
hingelegt war, über die wir an Land gehen konnten.
Ach
ja: Gangway hieß das !
Auf
dem Rückweg bin ich dann eingeschlafen. Das war doch
ganz
schön anstrengend alles.
Anfang
Mai ist Albrecht dann auf eine völlig blöde Idee
gekommen:
Ich sollte mit auf einen Schlepper, der in
Antwerpen im
Dock lag. Nix fliegen – mit dem Auto ! Ich
sag Euch, das
war wirklich nicht spaßig. Den kleinen Schlepper haben wir
fast nicht gefunden, erst als ich mit- geholfen habe.
Das Hotel war auch Käse: Ein Bett und ein
halber Meter drum
rum. Ende – Aus.
Statt am nächsten Morgen zurück zu fahren, wurden wir
noch nach Rotterdam umgeleitet, liegt
ja fast auf dem
Weg (?), und haben dort noch zwei andere Schiffe verarztet.
Also ich sag Euch: Mit Autofahren hab ich das nicht so.
Aber dann kam wieder was Gutes: Ende Mai durfte ich mit
nach Tampa in Florida fliegen.
Albrecht sollte eigentlich nur ein Schiff besichtigen, aber
das kam und kam nicht. Immer wieder
wurde die Ankunftszeit verschoben. Statt dessen hat
Albrecht ständig mit der Firma telefoniert und
immer im
Hotelzimmer am Computer geschrieben.
Ich bin da lieber an den Pool gegangen. Aber die
meiste Zeit hat es geregnet. Und dolle Gewitter gab
es, besonders Nachts – gar nicht wie man sich Florida
vorstellt.
Aber
einmal hat
Albrecht
sich doch
Zeit
genommen,
und wir sind in der
Gegend
rumgelaufen.


Überall, mehr als an jeder Straßen-
ecke gibt es ein „Starbucks Coffee“.
Da sind wir auch eingekehrt.

Am
Abend hat uns ein netter
Fahrer
von der Schiffs-agentur
zum
Line Dance gebracht.
Albrecht
hatte von Dirk die
Adresse
bekommen. Das war fein.
So, das war’s aus Florida. Na ja, Bild am Flughafen, das
muß sein.
Vier Tage
später kommt Albrecht plötzlich Mittags nach Hause
geschossen: „William wir müssen Koffer packen !!!“.
Witzbold, als
ob ich viel zu packen hätte, er ist doch immer derjenige,
der die
ganze Einrichtung mitnimmt. Ich bin also in den Koffer
geklettert.
Ach ja, wohin geht’s denn ? Nach Beirut im Libanon !
Puh ! Aber nur ganz kurz. Nachts hinfliegen – ein Tag
arbeiten (Albrecht) – Nachts zurückfliegen.
Wenigstens ein schönes Hotel hatten die da,
aber ich habe mich nicht getraut raus zu gehen.
* * * *
Hui, jetzt habe ich aber schon lange nicht mehr
geschrieben.
Wir sind aber auch ständig unterwegs.
Gleich nach den Sommerferien (Anfang September) mussten wir
nach Houston in Texas.
Eigentlich
hatte Albrecht dort nicht so viel zu tun,
aber
das Schiff war nicht pünktlich und wir hatten
mal
wieder zu warten.
Ohne
Auto geht in Amerika gar nichts, und so konnten
wir
bloß im Hotel abhängen.
Einmal
hat Albrecht uns das
teure
Taxi zum nächsten
Einkaufszentrum
spendiert.
Das
war wenigstens eine
kleine
Abwechslung.
Ich
konnte mit Stuart Little
zusammen
Auto fahren.
Und einen neuen kleinen Freund habe ich gefunden:
Den TEXAS-Bärchi !
Die ganze Stadt, und auch unser Hotel, waren voller
Flüchtlingen
aus dem überfluteten New Orleans, wegen dem Wirbelsturm
Kathrina. Der war gerade weg als wir kamen – zum Glück !
Dann waren wir Mitte Oktober eine Woche ganz in der Nähe in
Bremerhaven.
Albrecht und Waldemar aus Polen haben einen „VDR“
eingebaut. Keine Ahnung was die Buchstaben heißen, aber Albrecht sagt, das ist
eine Black Box. Bin ich jetzt schlauer ?
Nee, ich bin doch bloß ein Teddy !
Aber Ende
Oktober ging es dann mal in eine ganz neue Richtung. Wieder Black Box, aber mit
Peter
in Keelung in Taiwan. Na ich sag euch: die leben wie im
China vor 50 Jahren ! Von wegen
„Made in
Taiwan“ – das müssen die irgendwo abgeschrieben
haben.
Peter hat erstmal das Hotel
umgebucht,
und dann
waren wir in einem richtig
schicken
Schuppen. Immer Abends,
wenn
Albrecht von der Arbeit kam,
habe ich
ihm frisches Obst besorgt
(Na ja,
das Zimmermädchen hat
geholfen…).

… Aber das die Schiffe freiwillig
über Wasser bleiben,
grenzt manchmal an ein Wunder …
Und nun Mitte November sitzen wir in Valencia in
Spanien und warten schon wieder seit 3 Tagen auf
ein Schiff. Es regnet in Strömen,
und deshalb kann ein
anderes
Schiff nicht löschen, und unseres nicht anlegen…
Ziemlich
kompliziert.
Im
Hotelzimmer kann ich nur den Regen hören, aber heute
kam zum
ersten Mal die Sonne raus. Albrecht hat mich mit
auf einen
Strandspaziergang genommen. Das war richtig
schön !
Die haben ein Schiff mit einem Wasserfall gemacht.
Jetzt hab ich doch `ne Blase an der Pfote vom vielen
Schreiben. OK, bei der nächsten Reise schreibe ich euch dann gleich.