
Es begann alles damit, dass aus einem
VW-Polo eine Unterkunft für die Nacht werden musste.

Mit ausgebautem Beifahrer-Sitz und
Luftmatratze bis in den hinteren Bereich
war das möglich. Auch ein kleiner „Tisch“,
Wasserkanister und Camping-Kocher wurde
noch eingebaut.
So gerüstet konnte die erste, größere Tour
nach Nord-Frankreich und Süd-England
beginnen.
Als der Polo sein Lebenswerk beendet hatte,
gab es einen richtigen „Mini-Bus“.

„Peppino“
SUBARU,
E10
Die
größte Reise führte bis nach Marrakech, Marokko


Auf dem Camping-
platz in Madrid
In
einer Kork-Plantage in der
Nähe
von Tanger
In
der Wüste zwischen Casablanca
Und
Marrakech

Ausgerüstet
mit „Kuhfänger“, Dachkoffer und
Fahrradträger
wurde „Peppino“ später noch
gerne
und intensiv von der „Opti“-Segelgruppe
des
Segelclubs für Ausflüge und Segelwochenenden
genutzt.
Es stellte sich dann aber doch das Bedürfnis
nach mehr Wohnkomfort ein.
Das Auto wurde noch um eine Anhängerkupplung
erweitert, und ein neuer Wohnwagen
daran gehängt.
Für
einige Zeit fand er Platz auf dem
„Eichberg“.
Dort gab es sogar Strom und
Wasser
inmitten eines idyllischen Park-
geländes.
Das ganze Gespann sah dann doch recht
abenteuerlich aus...


(auf Elba) (am Brenner)
Jetzt entwickelte sich zunehmend ein
weiteres Problem:
Bei jeder Reise war die Entscheidung „Boot
oder Wohnwagen“ gefragt.
Der nächste Schritt folgte daher erst nach
langer Zeit, und war sehr einschneidend:
Auto und Wohnwagen mussten verkauft werden,
dafür tauchte das erste, richtige
Wohnmobil auf.

(bei Tekirdag, Nähe Istanbul)


(Reifenpanne mit Umbau der Felge, bei
Belgrad) (Anfahrt
zu den Dardanellen)
Neben vielen Touren durch Deutschland, und
immer wieder nach Sehlendorf bei Howacht / Plön
führten drei Reisen auf dem Landweg in die
Türkei.
Die Segeljolle „Möwe“ wurde durch die etwas
größere „Skippy“ ersetzt.


(Am Egidir-See, Türkei)
(Kühler-Reparatur
bei Istambul)
Leider hatte auch dieses Wohnmobil nach
vielen Jahren seine technische Vollkommenheit
aufgebraucht. Der Motor begann mehr Öl als
Diesel zu verbrauchen, und der TÜV bescheinigte,
daß das Fahrwerk nur noch aus Rostlöchern
bestand.
Sehr schweren Herzens mussten wir uns
trennen.
Aber nicht, um nicht beim nächsten
Wohnmobil-Kauf noch eins draufzulegen...
„Herkules“

Mit 8 m Länge, 6,5 t Gewicht und 20 m2
Wohnfläche eine richtige „Wohnung auf Rädern“.
Ausgerüstet mit Anhängerkupplung, Motorrad
(auf Transportbühne), 2 KW Stromaggregat,
Luftkompressor, Dusche mit fließend Warm-
und Kaltwasser, Telefon, TV, Video, und
einer
guten Heizung, wurde er sogar für einige
dienstliche Reisen zum zuhause.
Die Reisen führten wiederum nach England,
Dänemark, Frankreich, Italien, und durch
ganz Deutschland.










Erst nach langer Zeit veränderten sich
langsam die Anforderungen an Beruf und Reisen.
Ein großes Wohnmobil diesen Alters war zu
langsam für Kurztripps, zu groß für
heimelige Ecken, und zu unhandlich im
täglichen Gebrauch.
Als sich dazu dann noch ernsthafte Probleme
mit dem TÜV ankündigten, musste auch
dieses liebgewonnene Gefährt weichen.