2007
 

 

 

 

 

 


Hallo liebe Freunde !

 

Ich weiß, ich bin dieses Jahr viel zu faul gewesen und habe Euch nicht regelmäßig

geschrieben. Es war auch nicht ganz soviel los wie letztes Jahr, und ich werde ja auch nicht

jünger…

OK, OK, ich werde mich nächstes Jahr wieder bessern !

 

15.-24.01.07                           M/V „PURITAN“, Florida nach Honduras

 

Gleich Mitte Januar ging es das erste

Mal los. Albrecht sollte auf einem

Schiff eine elektronische Seekarte

einbauen, aber während der Fahrt.

 

Wir sind ins warme Florida geflogen.

Aber auch in diesem Jahr haben sich

die Schiffe nicht gebessert…

Wir mussten warten !

 

 

 

 

 

 

 

Bis zum Strand waren es 12 Km !

 

Albrecht hat extra noch gefragt, aber

im Hotel sagten sie, wir müssen ein

Taxi nehmen. Das wollte Albrecht aber

nicht (der alte Geizkragen).

Tja, da musste er mich den ganzen

Weg tragen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber am Strand war es echt schön !

 

Dann hat Albrecht herausgefunden,

dass es einen öffentlichen Bus vom

Strand bis direkt vor’s Hotel gab.

Damit sind wir dann zurück gefahren,

und am nächsten Tag noch mal zum

Strand. Warum die Idioten das nicht

gleich sagen konnten ?

 

 

 

 

 

 

Dann war das Schiff endlich da, und wir sind ausgelaufen. Genau vor uns fuhr ein

Kreuzfahrtschiff mit großem Bahnhof ab. Das sah toll aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann sind wir bloß noch 3 Tage gefahren. Nichts als Wasser um uns herum und Albrecht hat

die ganze Zeit gearbeitet. In Puerto Cortes in Honduras waren wir nur Nachts von 22:00 Uhr

bis 04:00 Uhr am nächsten Morgen.

Wie soll man sich da was ansehen.

Von da aus sind wir nach Puerto

Barrios in Guatemala gefahren. Wir

sind am Nachmittag angekommen, und

am nächsten Morgen wieder zurück

gefahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hütten rund um das Hafengelände

waren alle sehr ärmlich, und als es

dunkel wurde haben wir uns nicht´

mehr weiter getraut.

Aber die Menschen sind sehr fröhlich

und eigentlich nett.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer Woche waren wir wieder in Ft. Lauderdale, und sind am gleichen Tag noch nach

Hause geflogen.

 

Jetzt kam eine sehr ruhige Zeit. Albrecht ist nur mit dem Auto zu Tagestouren unterwegs

gewesen. Aber Ihr wisst ja, da fahre ich nicht so gerne mit.

 

18.-21.04.07                           M/V “August Oldendorff”, Bailun (Ningbo), China

 

Erst im April sollte Albrecht ganz plötzlich und ganz schnell ein Schiff in China besichtigen.

Hoppla – rein in Koffer, hoppla wieder raus, und schwupp sind wir schon wieder zu Hause.

Ich sag’ Euch: die

ganze Zeit-

umstellung hin und

her, das strengt

schon sehr an.

 

Abends gab es

noch ein richtig

leckeres

 

Krebsessen mit dem

Inspektor von dem

Schiff.

 

Als wir wieder am

Flughafen waren,

war ich Fix und

Foxi.

 

 

 

19.-22.06.07                           Training Pro Nautas, Leer

 

Im Juni waren wir dann eine Woche in Leer / Ostfriesland. Albrecht sollte da einigen anderen

Leuten etwas über seine Arbeit beibringen. Ich hab aber völlig vergessen Fotos zu machen.

 

02.-07.07.07                           F/S “METEOR”, Cadiz, Spanien

 

Eine Woche danach (Albrecht sollte eigentlich Urlaub haben) sind wir zu einer Installation

nach Cadiz, ganz im Süden von Spanien gefahren.

Albrecht musste auf das bekannte Polar-Forschungsschiff „METEOR“.

Strand, Sommer

und Spanien war

natürlich genau die

richtige

Kombination für

mich !

Leider hatte

Albrecht fast keine

Zeit für mich, denn

                                                            die Arbeit war sehr knapp.

 

 

25.-27.07.07                           M/V "Energiser", Gioia Tauro, Italien

 

Zwei Wochen danach sind wir wieder zu einer Besichtigung geflogen. Albrecht sagt „Survey“

oder so ähnlich dazu, und hinterher muß er zuhause immer dicke Berichte über die Schiffe

schreiben. Aber mich interessieren ja sowieso nur die schönen Reisen.

 

Es ging in den Süden von Italien, nach Kalabrien kurz

vor Sizilien. Weil der Liegeplatz für das Schiff nicht frei

werden wollte, sind wir mit einem kleinen Boot zu der

Anckerstelle gebracht worden. Das fuhr ganz schnell !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends ist Albrecht wirklich noch am Stand baden

gegangen, obwohl er sonst immer so wasserscheu

tut. Ich hab’ so lange auf seine Sachen aufgepasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

04.-07.08.07                           M/V "Yeoman Brook", Washington, USA

 

Anfang August schon wieder so ein „Survey“. Diesmal sind wir nach Baltimore vor den

Toren Washingtons geflogen. Ausgerechnet an einem Sonntag, und deshalb ist das Schiff

natürlich auch erst am Montag da – Typisch, das die wieder vorher nichts von den

Wochentagen wissen.

Albrecht hat mich morgens einfach geschnappt, und gemeint

‚jetzt zeigt er mir Washington’ !

 

Weil der Zug am Wochenende nicht fährt (die spinnen, die Amis,

und das will `ne Hauptstadt sein) sind wir mit dem Greyhound

Bus gefahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber Washington ist schon klasse !

 

Der Bus hielt genau hinter dem Capitol,

und von da sind wir die ganze National Mall

entlang gegangen.

 

 

 

 

 

 

Am Washington Monument sind wir

kurz abgebogen zum Weißen Haus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber alles ist abgesperrt, nirgendwo darf ein Auto

fahren. Eigentlich sieht es fast aus wie im

Gefängnis.

 

 

 

 

Wieder zurück gleich hinterm Washington Monument

ist das National World War II Memorial.

Für jeden Bundesstaat gibt es eine Säule für die

gefallenen Soldaten im 2-ten Weltkrieg.

 

 

 

Ein ganzes Stück weiter am Ende der National Mall ist

das Lincoln Memorial, zu Ehren des 16. Amerikanischen

Präsidenten Abraham Lincoln, der viel für die Sklavenbefreiung getan hat.

(*12.02.1809   15.04.1865)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber jetzt war ich wirklich müde vom vielen Laufen.

Ich habe mich einfach auf die Brüstung gelegt und bin

sofort eingeschlafen.

Zurück zum Busbahnhof hat Albrecht ein Taxi

genommen.

 

 

 

 

Abends im Hotel habe ich dann

Albrecht noch bei seinen dicken

Berichten geholfen – Also ich

glaub, ich hab’ ihm da einiges

durcheinander gebracht … J

 

 

12.-13.08.07                           F/S "METEOR", Genua

 

Nur 4 Tage später mussten wir noch mal zur METEOR, diesmal war sie gerade in Genua.

 

Wirklich ! Ich brauch’ kein Wohn-mobil,

                  ich hab’ ein Koffer-mobil !

 

 

 

 

 

 

 

Aber Genua kennen wir ja schon. Den „Porto Antico“

mit dem großen

Gerüst, der alten

Kogge und den

schönen alten

Häusern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Flugzeug war so klein, dass die Koffer zwischen

den Piloten und der Kabine eingeladen wurden.

 

Und laut und langsam ist das Ding. Ich möchte mal

mit dem A380 fliegen !

 

 

 

 

 

 

28.08.-07.09.07      M/V "Maersk Venice", Gdansk

                               M/V "Neckar Highway", Szczecin

 

Zwei Wochen später kam die nächste Reise. Wir sind ausnahmsweise mit dem Auto

gefahren. Albrecht musste auf zwei Schiffe in Polen, das erste in Danzig, und das zweite

in Stettin.

In Danzig haben

wir bei Piotr dem

Kollegen von

Albrecht gewohnt.

Ihr wisst doch, mit

dem Albrecht schon

so viele Arbeit in

China gemacht hat.

 

Die ganze Familie,

besonders die

Kinder Mihau und

Ola wollten mit mir

spielen.

Das war ganz schön

hart für einen alten

Teddy, aber sehr,

sehr schön. Genau wie

früher !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Piotr hat uns dann seine Stadt gezeigt, wo der Aufstand

der Solidarnosc begann, und die Werft von Lech

Walesa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluß der schönen Zeit sind wir dann

zusammen Essen gegangen.

 

 

 

 

 

 

 

21.09.-03.10.07      M/V "UAL Gabon", Houston, TX

                               M/V “BBC England”, Houston

                               M/V "S Pacific", New Orleans

                               Urlaub: Memphis

 

Danach waren wir wieder zwei Wochen zuhause. Aber dann, ungefähr Ende September

kam wieder eine Reise in den Süden der USA, nach Houston.

Albrecht musste natürlich wieder installieren.

Hier habe ich ihn erwischt, wie er fast im Radar-

gerät liegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Inspektor vom Schiff war ganz ober super nett !

 

Abends sind alle drei (der

Inspektor, Albrechts Kollege

und Albrecht) zusammen

Essen gegangen. Es gab ganz

tolle, leckere Krebse.

 

 

 

 

 

 

Der super Inspektor hatte ein Mietauto, und als es

mal nicht so richtig weiter ging mit der Arbeit, sind

wir alle zusammen nach San Antonio gefahren.

 

Dort haben wir das alte Fort „Alamo“ besichtigt.

 

Unterhalb der Straßen gibt es einen Fluß, und da

haben wir eine Bootstour gemacht. Es ist fast wie in

Venedig, und von dem ganzen Stadtlärm hört man

da unten nichts mehr.

 

Hier habe ich auch

einen neuen Freund

gefunden: den

Alamo Bären. Er

hatte grad nichts

anderes vor,

und ist mit uns

mitgekommen.

Ja, in Amerika ist alles

viel lockerer und einfacher !

Dann sind wir wieder

die endlos lange

Autobahn nach

Houston zurück ge-

fahren.

 

 

 

 

 

Ab und zu findet man auch noch Schilder, woran

man sieht das die Amerikaner mal aus

Europa gekommen sind.

Natürlich mußten die drei Helden der Geschichte

unterwegs noch bei einem Western-Laden

anhalten… Aber gekauft haben sie nichts.

 

Manchmal muß man den Amis aber auch die einfachsten

Sachen erklären. Auf dem Schild steht: „Wenn Du hier

gegen fährst, rammst Du auch die Brücke“.

 

Alles klar ?!

 

 

 

 

 

Endlich war auch die Maschine des Schiffes wieder in
Ordnung. Ich war dabei, als diese 12 Zylinder das erste

Mal wieder losratterten. Was für ein Lärm !

Aber unser Inspektor war glücklich, weil alles gerde

rechtzeitig fertig geworden war.

 

 

 

 

 

Ja, und nun kommt die beste Zeit, die wir je hatten !!!

Albrecht hat mit seinem Kollegen Matthias zusammen

eine Woche Urlaub genommen, und wir sind mit dem

Auto durch Amerika gefahren.                                                     

Na je, wenigstens durch Texas, Louisiana und

Mississippi und Arkansas.

 

Zuerst ging es nach Osten. In Baton Rouge, der Hauptstadt von

Louisiana haben wir das große Parlamentsgebäude angesehen.

 

Auf den

Stufen zum

„Capitol“ sind

alle

Bundesstaaten

aufgeführt,

mit ihrem

jeweiligen

Beitrittsjahr zu den

USA.

 

 

 

 

 

Innen haben wir wirklich den Sitzungssaal des

Parlaments gesehen, weil gerade niemand da war.

 

 

 

 

 

 

 

Dann ging es weiter nach New Orleans.

Dies ist der Superdome neben der Autobahn, in

den die Menschen während des Hurrikans

Kathrina geflohen waren.

Im Zentrum ist alles wieder aufgebaut, oder war

gar nicht überschwemmt. Und in die Außenbezirke

sind wir nicht gekommen.

 

 

 

 

Klar, dass wir abends in die Stadt gegangen sind.

Überall gibt es Motorräder, Jazz und Blues.

 

 

 

 

 

 

Albrecht hat sich am Strassenrand eine

„Handgranate“ andrehen lassen. Soll sehr lecker

gewesen sein, aber hinterher wollte er nach Hause

--- war wohl doch Alkohol drin !

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen sind wir nach Norden aus

der Stadt gefahren. Die Straße führt 35 Kilometer

über den Lake Pontchartrain. Alle paar Kilometer

ist eine Durchfahrt für Schiffe. Wirklich ganz

ungewöhnlich.

 

 

 

 

 

 

Wir sind dann nach einem ganzen Tag „Autobahn geradeaus“ durch Mississippi nach

Memphis, Tennessee gekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich gab es erstmal wieder gut zu essen.

Rippchen gegrillt vom Feinsten.

 

 

 

 

Am nächsten Morgen haben wir

dann Graceland besichtigt.

 

Elvis lebt (dort) wirklich noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sein Flugzeug

 

das ist Graceland

 

 

 

 

 

 

Aber dann mussten wir schon wieder weiter. Man fährt ja immer so lange.

Nur in Amerika bringt es richtig viel Spaß, alles ist mit viel Platz gebaut, und

alle sind total cool drauf.

Durch Arkansas haben wir noch eine Pause in

Little Rock gemacht, der Heimatstadt des

Clinton Clans. Die haben sogar einen eigenen

Laden, nur mit Souvenirs und Schnickschnack

und den Büchern von Hillary und Bill.

In Amerika ist eben alles „groß“.

 

 

 

Dann sind wir über Texarkana und Longview wieder nach Houston zurück gebrummt,

wobei wir leider Dallas rechts liegen lassen mussten. Aber der Rückflug war schon gebucht.

 

 

 

 

22.-26.10.07                           Training Pro Nautas, Rotterdam

 

Zwei Wochen danach waren wir dann eine Woche in Rotterdam. Albrecht musste schon

wieder anderen Kollegen etwas über seine Arbeit beibringen. Genau das gleiche Spiel wie

im Juni in Leer.

 

 

 

05.-08.11.07                           M/S “Deutschland”, Genua

 

Wir waren mal wieder nur eine Woche zuhause, aber jetzt kam eine Traumreise.

Ich und Albrecht (uups..)

sind auf das Traumschiff,

die „Deutschland“ gefahren.

Die war in Genua in der

Werft.

Wir haben an Bord in einer

richtig tollen Kabine mit

Außenfenster und ganz weit

vorne gewohnt !

 

 

 

 

Da muß man sich als Teddy wohlfühlen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Albrecht mußte ja

wieder die ganze

Zeit arbeiten, aber

ich wenigstens

habe mir den

ganzen Luxus und

so in aller Ruhe

angesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27.-30.11.07                           M/S “Alice Oldendorff”, New York

 

Diesmal waren wir fast drei Wochen zuhause, bis der nächste Einsatz kam.

Albrecht ist natürlich trotzdem ständig unterwegs, aber auf Tagesreisen mit dem Auto

habe ich nun mal keinen Bock.

 

Jetzt sind wir für drei Tage nach New York

geflogen.

Wieder ein „Schiff angucken“.

 

 

 

Wir mußten wieder auf dem Schiff schlafen. Ich krieg

da kein Auge zu, weil immer irgendwo ein Motor läuft,

und es so laut ist.

Aber der Liegeplatz war gut: genau neben Manhattan.

 

 

 

Am Abend mussten wir den Liegeplatz wechseln.

Wir sind genau an der Freiheitsstatue vorbei gefahren.

Das war schön !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tja, also das war’s von 2007.

Nächsten Jahr schreibe ich dann wieder regelmäßig, versprochen.

 

Albrecht baut hier bestimmt noch irgend so einen >Link< ein, wo es dann weitergeht.

 

Bis bald,

Euer

                William

 

 

 

 

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